SANIERUNGSBERATUNG          Kontakt imaco.at
 
 
Die Unternehmenskrise ist die Chance, das Unternehmen neu auszurichten und nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Im Prinzip ist eine Sanierung Handwerk, oft scheitern Sanierungen jedoch am Faktor Mensch und an inkonsequentem Handeln der massgeblichen Personen. Daher ist eine straffe Führung des Unternehmens notwendig, alte Strukturen und Tabus müssen weichen.

Die Sanierungsphase eröffnet viele Fronten, der Vorteil des externen Beraters, der eine ganz andere Sichtweise einbringt, liegt gegenüber allen Beteiligten in seiner neutralen Position, wodurch sich neuer Verhandlungsspielraum ergibt.

 
- Analyse der Ausgangssituation
- Definition einer geeigneten Strategie
- Absicherung der Liquidität
- Förderungen für Sanierungsberatung
- Verhandlungen mit Gläubigern
- Umsetzung der erforderlichen Schritte
- Nachbetreuung
 
 
 
Einige wichtige Fragen der Unternehmenssanierung: Die sieben Todsünden in der Sanierung:
 

1. Vermögens- und Kapitalstruktur:

 

- nicht betriebsnotwendige Aktiva
- zu hohe Zinsbelastung und Tilgungsraten
- Überschuldung

- Lagerstände

- Ladenhüter

 

2. Kostenstruktur:

 

- hohe Materialkosten, teurer Einkauf
- zu hohe sonstige Kosten
- zu komplizierte und aufwändige Lösungen
- zu teure Autos, Gebäude
- zu hohe Personalkosten

3. Produkte / Markt:

 

- Produkte oder Dienstleistungen am Markt gefragt
- verkauft der Mitbewerb billiger
- neue Trends
- Märkte gesättigt
- Konkurrenzsituation

4. Marketings / Vertrieb:

 

- kompetentes Marketing in der Firma
- als Unternehmer im Vertrieb noch erfolgreich
- schlagkräftige Vertriebsmannschaft

5. Führungspersonal:

 

- Verantwortung delegiert
- Verantwortliche mit der notwendigen Kompetenz
- kompetentes Führungspersonal

 

6. Finanzierungsstruktur

 

- Anteil an Fremdmitteln
- Reserven aus der Gesellschaftersphäre
- Fördermittel und Stabilisierungsprogramme

 

 

 

1. Den Sanierungsbedarf verdrängen

 

Frühwarnsignale werden nicht wahrgenommen. Externe Faktoren werden für die Krise verantwortlich gemacht, schuld sind immer die Anderen.

2. Den Erfolg in Frage stellen

 

Die Einstellung, die Sanierung habe ohnehin keine Aussicht auf Erfolg, wird zur self-fulfilling-prophecy.

3. Hektische Sofortmassnahmen

 

Sofortmassnahmen unterlaufen nicht selten die Strategien, die zur Stabilisierung des Unternehmens wichtig sind, z.B. Auslagerung der Produktion.

4. Sich auf Nebenschauplätze fixieren

 

Der Ausbau zukünftig profitabler Bereiche wird vernachlässigt.

5. Sanierungsstrategien nicht komplett umsetzen

 

Erste Maßnahmen führen zu Anfangserfolgen und entspannen vermeintlich die Situation. Die langfristige Sicherung tritt in den Hintergrund, Business as usual.

6. Unzureichend oder überzogen reagieren

 

Eine durch Kompromisse bestimmte Sanierungsstrategie (inkonsequenter Personalabbau) führt nur zu kurzfristigen Erfolgen.

7. Menschliche Faktoren vernachlässigen

 

Befürchtungen und Ängste des Personals führen oft zum Boykott von Sanierungsmassnahmen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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