CHF:  Krise oder Chance - wir helfen Ihnen weiter 2012          Kontakt imaco.at
 
 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Finanzkrise, die grossteils von einigen Banken und deren Spekulationsgeschäften verursacht wurde, schwächte der Euro in den letzten Monaten gegenüber dem CHF weiterhin sehr deutlich ab. Mitunter drohte Parität. Der CHF wird vermehrt als Fluchtwährung genutzt, wodurch der CHF zusätzlich gegenüber allen Währungen unangenehm aufgewertet hatte. Die SNB (Schweizerische Nationalbank) hat nun, aus Stabilitätsgründen und auch unter dem Druck der schweizerischen Wirtschaft, eine Untergrenze für den Euro bei 1,20 CHF eingezogen. Diese wird konsequent verteidigt.  Ein schwacher Euro dämpfte die Schweizer Exporte in die Eurozone deutlich ab und wurde auch für die Schweizerische Wirtschaft zum ernsthaften Problem.

Nun kommt die Euroschwäche und die europäische Finanzkrise auch in Ländern wie Japan oder China unangenehm an.

Die Zinsen wurden gleichzeitig, wegen der geringen Inflationsgefahr, und um die Flucht in den CHF abzubremsen, auf fast Null gesenkt, was wiederum die Kreditnehmer sichtlich erfreut.

Unerwartet, aber nicht unlogisch, das weiterhin aufrechte Angebot aus China, den Euro Krisenstaaten helfen zu wollen, immerhin ist Europa eine der Hauptexportzonen für China, ein schwacher Euro käme hier ungelegen und würde China´s Aufschwung stark abbremsen. Weiters hat China hohe Devisenreserven, die in Europa investiert werden sollen. China´s Shoppingtour durch Europa hat vorwiegend interessante Unternehmen und Technologie zum Ziel.

Fremdwährungskredite sind spekulative Kreditvarianten. Sie haben dabei neben dem Zinssatzrisiko (steigende Zinsen), das Sie im Euro ebenfalls haben, zusätzlich das Risiko des Fremdwährungskurses (schwacher Euro) und das Risiko des Tilgungsträgers (schlechte Performance). Aber auch die Chance, gegen Laufzeitende einen Währungsgewinn bzw. beim Tilgungsträger den Cost-Average-Effekt als Gewinn mitzunehmen.

Ein richtig kalkulierter Fremdwährungskredit basiert auf einem Tilgungsträger, der eine mind. 20%ige Überdeckung beinhaltet, d.h. dass Sie 20% Reserve für die Rückzahlung ansparen. Das sollte auch aus heutiger Sicht, wenn man eine Erholung der Euro-Zone und der EU-Wirtschaft unterstellt, noch ausreichend sein.

Die meisten Fremdwährungskredite sind in CHF aufgenommen worden, in einer endfälligen Variante, d.h. Sie zahlen während der Laufzeit nur die Zinsen und sparen die Ratenrückzahlung stattdessen in einen Tilgungsträger an, meist eine fondsgebundene Lebensversicherung. Sie spekulieren einerseits auf Kursgewinne gegen Ende der Laufzeit, andererseits auf Erträge des Tilgungsträgers, die über den gezahlten Zinsen liegen.

Problematisch ist die aktuelle Lage nur dann, wenn Ihr Fremdwährungskredit in den nächsten zwei bis drei Jahren abläuft. Aber auch hier gibt es Lösungen, man sollte rechtzeitig planen und die geeigneten Massnahmen ergreifen. Wir helfen Ihnen dabei weiter.

 

Was bedeuten Euroschwäche und Finanzkrise  für Sie als Kreditnehmer und für Ihren endfälligen CHF Kredit?

  • Sie profitieren weiterhin von historisch niedrigen Zinsen.

  • Die Zinsersparnis überwiegt nach wie vor die Kursverluste aufgrund der Euro Schwäche bei der Zinsenzahlung.

  • Ihr Tilgungsträger profitiert von niedrigen Fondskursen mit dem Cost-Average-Effekt.

Was müssen Sie bei Ihrem Tilgungsträger beachten?

Meist handelt es sich um fondsgebundene Lebensversicherungen, mit oder ohne Garantien. Die Fonds sind aufgrund der Finanzkrise deutlich gefallen. Doch genau darin liegt Ihre Chance: Der Cost-Average-Effekt.

Für Sie bedeutet das, dass Sie für die gleiche monatliche Zahlung mehr Fondsanteile erwerben, als noch vor drei Jahren. Bei einer wohl unvermeidlichen Kurserholung in den nächsten Jahren bringt der sogenannte Cost-Average-Effekt einen höheren Ertrag, da alle bereits gekauften Anteile gleichermassen im Wert steigen. Ein reines Rechenbeispiel. Hoffen Sie, dass die Kurse vorerst nur langsam steigen.

Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr Tilgungsträger die richtigen Fonds beinhaltet und richtig, unter aller Vorsicht, berechnet wurde (20% Überdeckung). Gerne prüfen wir die Zusammensetzung und Berechnung Ihres Tilgungsträgers. Hier kann mit Anpassungen in der Fondsauswahl und mit einer Erhöhung der Tilgungsträgerzahlung ein deutlicher Multiplikatoreffekt zustande kommen.

Was Sie unbedingt tun sollten:

Stecken Sie die Zinsersparnis nicht ein, investieren Sie die Zinsersparnis in Ihren Tilgungsträger, damit verstärken Sie den Cost-Average-Effekt und sichern sich weitere Reserven für Ihre Rückzahlung am Ende der Kreditlaufzeit.

Was Sie nicht  tun sollten:

Auf keinen Fall jetzt in den Euro konvertieren, Sie realisieren Kursverluste, damit profitiert nur die Bank, Sie  haben den Schaden. Sie müssen dann deutlich mehr Kredit zurückzahlen, haben deutlich höhere Zinsen. Auch eine Umstellung auf eine tilgende Variante ist Unsinn, Sie erhöhen nur Ihre Kosten und verlieren den später positiv wirkenden Cost-Average-Effekt für Ihren Tilgungsträger.

Vorsicht beim Umgang mit Ihrer Bank:

Einige Banken üben aus rein egoistischen Gründen Druck auf ihre Kunden aus, verlangen Nachbesicherungen oder Teilrückzahlungen und berufen sich dabei auch noch auf den Kreditvertrag. Einige dieser Klauseln sind ohnehin rechtswidrig, wie der VKI in seiner aktuellen Aussendung darstellt. Es empfiehlt sich, Bankgespräche nur mit fachlicher Unterstützung zu führen. Wir konnten bereits in einigen Fällen helfen und den Banken ihre Illusionen nehmen.

 

Um Ihre individuelle Situation zu beurteilen, prüfen wir gerne Ihren Fremdwährungskredit. Wir helfen Ihnen gerne weiter und stehen Ihnen bei Bankenverhandlungen kompetent zur Seite. Kontaktieren Sie uns für ein Beratungsgespräch.

 
Haftungsausschluss: Die dargestellten Massnahmen stellen keine Beratung, sondern lediglich eine Information über Möglichkeiten dar, eine qualifizierte Aussage über die richtige Strategie setzt eine genaue Prüfung Ihrer persönlichen Situation voraus.
 
 
STARTSEITE